Das Verfahren zum gleichzeitigen Ausgleich der Alterssichtigkeit ab ca 45 Jahren wird so durchgeführt, dass die Kurzsichtigkeit im dominanten Auge des Patienten vollständig korrigiert wird, im nicht dominanten Auge dagegen etwas weniger. Auf diese Weise ist der Patient in der Lage, das vollständig korrigierte Auge für die Fernsicht zu verwenden, das etwas unterkorrigierte Auge für die Nahsicht. Nach kurzer Zeit stellt sich das Gehirn auf die Differenz in der Wahrnehmung der beiden Augen ein. Das Verfahren wurde im Jahr 2007 von der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde FDA (Food and Drug Administration) zugelassen.
Das Verfahren ist vor allem geeignet für Patienten, die schon von Natur aus eine ungleiche Brechkraft der Augen haben. Potenzielle Kandidaten, die eine Behandlung mit dem Monovision-LASIK-Verfahren in Erwägung ziehen, sollten vor dem Eingriff eine Woche lang Kontaktlinsen zur Simulation der neuen Situation tragen, um zu prüfen, ob das Sehen mit einem nur partiell korrigierten Auge vertragen wird
Wie man selbst sein dominante Auge ermitteln kann, sehen Sie unten: